Angst Krise

Wie befreien Sie sich von der Angst, die sie in der Krise festhalten?

Befreien Sie sich von der Angst. Von Innen nach Außen – Teil 1

Wie kommen Sie gestärkt aus der Krise?
Am liebsten würden wir einen riesigen Sprung aus dieser Krise machen.
Umgeben von Hiobsbotschaften, die täglich auf uns einprasseln, sehen wir oft den Weg aus dieser Krise nicht. Es ist wie ein Labyrinth.
Um aus dieser Krise herauszukommen, die für jeden Einzelnen seine eigene spezielle Krise ist, ist eine gezielte Vorgehensweise erforderlich.
Es scheint so, dass die Dinge, die wir vor der Krise gelernt und zum Teil angewendet haben, nicht mehr gelten. Doch das sehe ich nicht so.

Konfrontation mit der Angst um das Überleben. Befreien Sie sich von der Angst.

Allein die ständige Konfrontation mit der Angst um das Überleben und vor der Zukunft, lässt uns die uns angeeigneten Fähigkeiten, das Wissen aus der Vergangenheit vergessen.

Das bedeutet, dass Sie sich gerade in dieser Zeit auf das besinnen, was Ihnen bisher geholfen hat, um Ihre Familie, Ihre Firma und vieles mehr wieder aufzubauen. Befreien Sie sich von der Angst.
Um aus der Angst wieder herauszukommen und wieder einen klaren Kopf zu bekommen, möchte ich Ihnen ein Werkzeug an die Hand geben, das schon manchem meiner Seminarteilnehmer geholfen hat und noch viel tiefer gehen kann, als es im ersten Durchgang möglich ist.

• Der erste Schritt dazu ist erst mal, aus dem Angstmodus heraus zu kommen.

Wie kann das gehen?
Erst einmal schauen wir uns an, was passiert, wenn wir in den Angst- bzw. Überlebensmodus gejagt werden.

Dieser Überlebensmodus in unserem Gehirn kennt nur wenige Möglichkeiten. Entweder Flucht, also schnell von der Angstsituation wegzukommen oder Verteidigung, und das bedeutet, in den Kampfmodus zu gehen. Oder wir erstarren förmlich und sind nicht in der Lage, irgend etwas zu tun. Entsprechend sind dann auch die Reaktionen bzw. Ergebnisse. Was wir in Sekunden entscheiden, bereuen wir später oft. Druck und Stress beeinträchtigt unser Denken, unsere Kreativität. Chancen, die sich bieten, nehmen wir nicht wahr.

Bitte machen Sie sich das noch einmal bewusst:
Wir reagieren in Angstsituationen ganz automatisch mit Verhaltensweisen, die in der Steinzeit von Nutzen waren. Also mit Flucht, Kampf oder einer Art Schockstarre. Nach dem Motto: -Wenn ich mich tot stelle, geht der Säbelzahntiger vielleicht an mir vorbei.-

Heute ist es nicht der Säbelzahntiger, der uns bedroht, sondern es sind Situationen, wie wir sie in der aktuellen Krise gerade erleben. Im Überlebensmodus reagiert unser Gehirn aber auch heute noch wie vor Hunderten von Jahren. Allerdings ist das jetzt nicht sonderlich hilfreich. Denn sicher ist Ihnen bereits klar geworden, dass diese Angstreaktionen nicht gerade sinnvolle und überlegte Handlungen hervorrufen. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass wir anfällig werden für Manipulationen.

Den Überlebensmodus in unserem Gehirn können wir nicht deaktivieren. Denn wir brauchen ihn, wenn es einmal tatsächlich um Leben und Tod geht. Aber wir können uns mit unseren Ängsten befassen und unsere Reaktionen darauf bewusst anpassen.

Im ersten Schritt schauen wir uns also die Angst in uns selbst an. Dies geht am besten, wenn Sie in Ihrer Mitte und in Ihrer Ruhe bleiben.

Wie kann das insbesondere in der aktuellen Situation gehen?

  • Generell sollten Sie Ihren Nachrichtenkonsum auf das Allernotwendigste reduzieren und sich erst einmal zurückziehen.

  • Sorgen Sie dafür, dass Sie für 1-2 Stunden ungestört sind.

Nun kommen wir zu Fragen, die Ihnen helfen sollen, Ihre Angst genauer zu beleuchten. Für einen optimalen Nutzwert, beantworten Sie sich diese Fragen am besten schriftlich.

  • Was macht mir da wirklich Angst? Schauen Sie sich Ihre Angst genau an.

  • Was macht diese Angst aus mir?

  • Was hat sie mit mir persönlich zu tun?

  • Welche Vorteile hatte oder hat diese Angst für mich? Wovor hat sie mich geschützt, bewahrt?

    Finden Sie hier so viele Punkte wie irgend möglich. Manchmal ist ein wenig Um-die-Ecke-denken nötig.

  • Was müsste ich ändern oder lernen, um diese Angst nicht mehr zu haben?

  • Aus welchem anderen Blickwinkel könnte ich oder ein Dritter diese Angst-Situation auch betrachten?

Bitte schauen Sie sich alles genau an. Nichts verdrängen. Und ehrlich sein.
Dadurch können Sie die Angst schon ein wenig eingrenzen und Sie sehen etwas klarer, um was es wirklich für Sie geht.

Meist werden Sie erkennen, dass es in der Außenwelt einen Reiz gibt, der Ihnen Angst macht, der in Ihnen Angstgefühle hervorruft.

Nun folgt ein sehr wichtiger Schritt. Wir verlassen nun die Betrachtung des äußeren Reizes, der da auf Sie eingestürmt ist und beschäftigen uns mit dem, was sich in Ihnen innerlich, in Ihrer Gefühlswelt abspielt.

Befreien Sie sich von der Angst und beantworten Sie bitte die folgende Frage:

  • Welches Gefühl löst die Angst, dieser äußere Reiz in mir aus?

    Beschreiben Sie das Gefühl so genau wie möglich, an besten auch wieder schriftlich.

Wenn Sie das Gefühl gefunden haben, haben Sie eine echte Chance, Ihre Angst aufzulösen, denn Angst ist immer ein Gefühl, das in uns selbst stattfindet.

Es mag schmerzlich sein, sich diese Gefühle anzusehen, die oft aus früheren Erfahrungen herrühren. Manchmal können diese Gefühle sogar unerwartet auftauchen. Denn meist haben wir solche (schlechten) Erinnerungen an Ereignisse und die Gefühle dazu nämlich erfolgreich verdrängt.

Übrigens: Sollte Ihr innerer Schweinehund Sie ablenken wollen, dann fragen Sie sich am besten:
Will ich das jetzt ändern oder soll die Angst weiterhin mein Leben bestimmen?

Der nächste und entscheidende Schritt ist es, diese Angst-Energie zu neutralisieren, loszulassen.

 

(Achtung! Gemeint ist damit nicht, die Angst zu bekämpfen, denn damit wären Sie wieder in der alten Verhaltensweise, die Ihnen Ihr Überlebensmodus vorgibt).

Jetzt wird mancher vielleicht sagen, „das bekomme ich doch nie hin“. Nun ich habe nicht gesagt, dass es leicht ist. Meine Seminarteilnehmer durchlaufen dazu im Seminar einen kompletten Prozess, der ihnen hilft, so eine Angst in der Tiefe zu neutralisieren.

Vielleicht kennen Sie ja den Spruch: Der Weg geht entlang der Angst. Er soll Sie als kleine Motivationshilfe dazu ermuntern, es einfach mal anzugehen. „Das bekomme ich doch nie hin…“ könnte auch eine Ausrede sein. Denn Ihr innerer Schweinehund hat vielleicht alle möglichen Tricks drauf, um dafür zu sorgen, dass alles beim Alten bleibt.

Kommen wir nun zum Auflösen, oder besser, Neutralisieren der Angst, befreien Sie sich von der Angst:

Bisher haben Sie sich Ihre Angst bewusst angeschaut und sich Notizen dazu gemacht. Nun formulieren Sie daraus einen Satz, der diese Angst beschreibt.
Wie z.B.: -ich habe Angst … zu verlieren, oder – ich habe Angst bei … zu versagen, oder -ich habe Angst, nicht …. genug zu sein oder ähnliches. Die Möglichkeiten sind unendlich.

Schreiben Sie sich diesen Satz ebenfalls auf.
Wenn Sie Ihre Angst auf diese Weise identifiziert haben, können Sie als nächstes damit beginnen, das Gefühl, das damit verbunden ist, zu neutralisieren.

Lesen Sie sich Ihre Notizen und Ihren Satz noch einmal in Ruhe durch. Ändern oder ergänzen Sie, falls nötig.

Machen Sie sich dann das Gefühl, das die Angst in Ihnen auslöst, noch einmal bewusst.

Bewerten Sie nun das Gefühl auf einer Skala von 0-10, wobei 10 ‘sehr intensiv‘ bedeutet.

Lesen Sie sich die nun folgende Sequenz erst durch, dann können Sie der besseren Konzentration wegen die Augen während der Übung schließen, wenn Sie möchten.

  • Entspannen Sie sich, indem Sie 3 x tief ein- und ausatmen

  • Machen Sie sich nun bewusst, wo Sie das Gefühl in Ihrem Körper spüren. Vielleicht hat es eine bestimmte Form, eine bestimmte Farbe.

  • Stellen Sie sich jetzt einen Luftballon vor, atmen Sie tief ein und pusten Sie in Ihrer Vorstellung Ihr Angstgefühl aus Ihrem Körper heraus in den Luftballon hinein. Noch einmal einatmen und ein zweites Mal die letzten Reste des Angstgefühls aus Ihrem Körper in den Luftballon hinein pusten.

  • Stellen Sie sich weiter vor, Sie verschließen den Luftballon ganz fest mit einer Schnur, tragen ihn ins Freie und lassen die Schnur dort los. Sie sehen den Ballon davon schweben, in den Himmel steigen. Bedanken Sie sich laut oder in Gedanken bei Ihrer Angst für den bisherigen Schutz und sagen Sie ihr, dass Sie sich jetzt entscheiden, einen anderen Weg zu gehen. Währenddessen stellen Sie sich vor, wie der Luftballon langsam aus Ihrem Blickfeld verschwindet.

  • Kommen Sie nun wieder in die Realität zurück und öffnen Sie die Augen.

Nach dieser Übung bewerten Sie erneut auf einer Skala von 0-10 wie Sie sich fühlen. Wenn das Ergebnis nicht Ihren Wünschen entspricht, wiederholen Sie die oben beschriebene Sequenz ggf. mehrmals. Eventuell müssen Sie sich auch noch einmal Ihre Notizen ansehen und optimieren. Sie wissen schon: Wegen des Schweinehunds. Er könnte beim Verdrängen behilflich gewesen sein.

Wenn Sie sich besser fühlen, fragen Sie sich:

Wie wird mein Leben verlaufen, wenn ich diese Angst nun losgelassen habe?

Beschreiben Sie genau, auch Ihre Gefühle dazu. Am besten wieder schriftlich.

Formulieren Sie sich zum Schluss noch einen neuen Satz, eine neue Denkweise, die Ihre neue positive Einstellung kurz beschreibt. Z.B.: ‘Ich gehe einer sicheren Zukunft entgegen‘ oder ‘Ich gehe als Gewinner aus der Situation hervor‘. (Wichtig! Bitte finden Sie Ihren Satz und nehmen nicht einfach einen dieser Beispielsätze). Notieren Sie sich den Satz separat auf einen kleinen Notizzettel und lesen ihn mindestens 3 x am Tag laut. Je häufiger, desto besser.

Durch die Schritte, die Sie durchlaufen haben, verändern Sie Ihren Blick auf die Situation und Sie lassen Ihr ungutes Gefühl dazu los. Und ganz wichtig, dadurch kommen Sie wieder in Ihre eigene Kraft und können die jetzt notwendigen Aufgaben entspannter angehen.

Wenn Sie jedoch nichts tun, dann wird sich nichts an Ihrer Angst ändern.

Noch etwas: Dieser Prozess funktioniert nur, wenn Sie ihn der Reihe nach durchlaufen.
Aus diesem Grund folgen Sie bitte der beschriebenen Anleitung.

Machen Sie sich am besten auch klar, dass Ihr Inneres, also die inneren Angstgefühle genauso wie Ihre eben erschaffene neue Einstellung über 90 % Ihrer Lebensumstände bewirken.

Das bedeutet auch, um wirklich etwas zu verändern, müssen wir immer bei uns selbst beginnen. Und nur wer einen solchen Prozess komplett durchlaufen hat, kann das nachvollziehen.

Im 1:1-Coachinggespräch oder im Seminar können wir Angst-Gefühle natürlich noch viel ausführlicher und tiefgreifender bearbeiten. Bei meinen Seminarteilnehmern war die Auswirkung oft wirklich extrem. Nachdem wir zusammen die innere Lösungsarbeit im Seminar gemacht hatten, ließen sich zu Hause auch solche Umstände wie von Zauberhand lösen, bei denen sich oft Jahre zuvor nichts bewegt hatte.

Wie geht es nun weiter, damit Sie Ihre innere wichtige Veränderung auch nach außen, auf die Straße bringen können?

Dazu habe ich noch einen Artikel geschrieben, in dem Sie die weiteren Schritte finden.

Hier an dieser Stelle möchte ich Sie noch einmal eindringlich bitten, an Ihren inneren Einstellungen zu arbeiten. Denn nur so ist eine wirkliche Veränderung möglich. Andernfalls muss ich Ihnen leider voraussagen, dass sie kaum die gewünschten Ergebnisse bekommen werden.

Wenn Sie hier auf den Link klicken, kommen Sie zum weiterführenden Artikel.

Bild von 250432 auf Pixabay

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